Tristen, Vansire


Tristen «Glass Jar» – ich weiß gar nicht mehr so genau, ob ich diese texanische Sängerin schon einmal in meinem Blog erwähnt habe; vielleicht bei einem meiner Jahresrückblicke. Denn Tristen spielt ziemlich schöne Pop-Musik mit zum Teil leichtem Country-Einschlag. Die neue Single setzt diesen Trend ungebrochen fort und ist Vorbote des am 7.7. erscheinenden Albums «Sneaker Waves».



Vansire «Brown Study» – etwas mehr im üblichen Spektrum meines Blogs liegt dieses Trio aus Minnesota – die Band bezeichnet ihre Musik selbst als DreamPop, und das passt schon sehr gut.

Queue, Cloves


Queue «Frontier» – ich muss gestehen, dass ich über diese relativ junge Band aus Philadelphia nicht viel weiter weiß, außer dass das Quartett bislang vier Songs veröffentlicht hat und mit der neuen, bei Bandcamp erhältlichen Single «Frontier» einen wirklich sehr schönen Indiepop/-rock-Song vorlegt. Mal gucken, wie es mit der Band weitergeht.



Cloves «California Numb» – aus Australien stammt diese Sängerin, die mit ihrer ausdrucksstarken Stimme eine Art Dark-Balladen-Pop bietet.

Chelsea Wolfe, Japanese Breakfast


Chelsea Wolfe «16 Psyche» – die amerikanische Sängerin ist wieder da und hat für Ende September ihr neues Album namens «Hiss Spun» angekündigt. Als erste Auskopplung davon gibt es «16 Psyche», ein (erwartungsgemäß) sehr düsteres, bedrohliches Lied, bei dem sie ihrem Stil des „apocalyptic Doom Folk“ treu bleibt, allerdings den (mich persönlich etwas störenden) Metal-Gitarren-Einfluss des letzten Albums zurückgefahren hat. Ich bin sehr auf den September gespannt!


Japanese Breakfast «Boyish» – in ganz anderen Gewässer schippert die Sängerin Michelle Zauner, es geht sanfter und harmonischer zu. Aber auch bei ihr steht ein neues Album ins Haus – «Soft Sounds From Another Planet» ist ab dem 14. Juli zu haben.

Soon, She Said, Siobhan Wilson


Soon, She Said «Brain Fog» – fein, endlich kann ich auch mal wieder eine (zumindest für mich) neue Band aus Frankreich vorstellen – bei dem Quartett aus Saint Brieuc handelt es sich um nahezu luprenreine Shoegazer mit höchstens 30 % Wave/PostPunk-Beimischung. Ihre erste Veröffentlichung hatten sie im Jahr 2015, doch erst jetzt, mit ihrem neuen Album «The first casualty of love is innocence» sind sie mir zu Ohren gekommen. Das gesamte Album ist wirklich sehr gelungen und geht zum Teil in Richtung klassischer Shoegazer wie Slowdive.



Siobhan Wilson «Whatever helps» – klassischer Indierock mit viel 90er-Einfluss spielt diese Sängerin aus Schottlaund auf ihrer Single, die vom neuen Album «There are no Saints» stammt.

The Birthday Massacre, Slowdive


The Birthday Massacre «Endless» – ich glaube fast, ich habe diese amerikanische SynthRok/Industrial/Goth-Band noch nie in meinem Blog erwähnt, oder? Und das, obwohl mich ihre Musik seit bald 15 Jahren begleitet. Im Grunde hat sich ihr stil seit ihren Anfängen kaum gewandelt, wie auch ihre Ästhetik (ein comicartiger Stil mit viel Pink/Violett und Hasen auf dem Plattencover), und dennoch schaffen sie es immer wieder, ein paar sehr unterhaltsame Songs aus dem Ärmel zu schütteln. Wie auch auf ihrem neuesten Album, «Under your spell» – der Schlusstrack besticht durch seine zartschmelzende Melodie.



Slowdive «30th June» – es ist schon ein Ding – damals, in den 90ern, wurde Slowdive von den Medien teilweise nicht wahr- oder ernstgenommen, doch nun, wo Shoegaze wieder angesagt ist, schafft es ihr Combeackalbum sogar auf Platz 18 der UK-Charts (ihre höchste Platzierung überhaupt). Das dürfte eine späte Genugtuung für die Band um Neil Halstead und Rachel Goswell sein. Dieser Song hier hat es leider nicht auf die offizielle Ausgabe des Albums geschafft und wurde nur in Japan veröffentlicht.

Alvvays, Schonwald


Alvvays «In undertow» – da sind sie wieder! Die britische Band sorgte vor einigen Jahren zum ersten Mal für Aufsehen, als sie mit Songs wie «Archie, marry me» in der Indiepop-Szene einschlug. Die Mischung aus Schrammelgitarren und liebreizenden Melodien wird auch auf ihrer neuen Single fortgesetzt– diesmal klingen sie für meine Ohren gar etwas wie die Schweden von Sambassadeur (von denen man auch ewig nichts mehr gehört hat...). Das neue Album «Antisocialites» wird im September erscheinen.



Schonwald «Night idyll» – ganza nders geht es bei dieser italienischen Band zu, die seit jeher Garant für angenehm düstere Wave-Musik ist. Ihr soeben herausgekommenes Album setzt den Sound nahtlos fort.


Principe Valiente, HÅN


Principe Valiente «Strangers in the Night» – der Bandname klingt italienisch, doch das Quartett rund um Sänger Fernando Honoratos stammt tatsächlich aus Schweden. Ich hatte sie schon vor einigen Jahren in meinem Blog, dann wurde es still um sie, doch nun sind sie wieder zurück, mit einem neuen Album «Oceans» und auch einer neuen Single, die das fortsetzt, was sie damals begonnen hatten: PostPunk mit Shoegazeeinflüssen, alles angenehm düster und trotzdem treibend. Oder wie Lie in the Sound es so treffend formuliert: „Pathos, Drama und Leidenschaft, von emotionaler Abgründigkeit erfüllt und mit dunklem Timbre dargeboten.“



HÅN «The Children» – ganz neu auf der Musikbühne ist hingegen diese Sängerin, die tatsächlich aus Italien stammt. Sie spielt eigener Aussage nach DarkPop, und das ganz vorzüglich, wie man an der Debütsingle erkennen kann.


Pixx, Blondie


Pixx «Waterslides» – das britische 4AD-Label ist ja legendär und machte sich vor allem in den 80ern und 90ern verdient um die Shoegaze- und Dreampop-Szene. Seitdem ist der Stilmix deutlich angewachsen, wie man auch an der neuesten Veröffentlichung, der englischen Sängerin Pixx, sehen und hören kann. (Lustigerweise war Pixx Vorband beim Lush-Konzert in London letztes Jahr – Lush waren eine der damaligen 4AD-Bands.) Das Album «The Age of Anxiety» ist als „merkwürdig“ zu bezeichnen – ein recht ungewöhnlicher Sound zwischen Pop und Avantgarde wird einem hier geboten. Mir ist das zuewielen zu schräg, aber die single ist super!



Blondie «Long time» – zu Blondie muss ich ja sicher nicht mehr viel schreiben. Nur soviel: das neue Album ist erstaunlich gut und unterhaltsam geworden, wie auch die aktuelle Single unterstreicht.