Hey Violet, Lebanon Hanover


Hey Violet «Brand new moves» – jaja, allzu oft gibt es das nicht in meinem Blog, dass tatsächlich mal ein Song mit einem gewissen Groove mein Herz erwärmt, aber bei der aktuellen Single dieser Band aus Los Angeles kann selbst ich mich nicht dem Rhythmus entziehen. Und wo es draußen so trist und grau und nass ist, passen diese Klänge zwecks Aufheiterung natürlich um so besser (das Lied wurde auch im Juli veröffentlicht). Der Song stammt von der EP gleichen Namens.


Lebanon Hanover «Babes of the 80’s» - deutlich kompatibler zum Regenwetter ist diese xxxe Band, die seit Jahr und Tag düsteren, leicht monotonen ColdWave/Synthpop spielt und auch auf der neuen Single diesem Stil treu bleibt. Die 80er sind ja eh angesagt wie selten zuvor.

HAARM, Cigarettes After Sex


HAARM «In the wild» – dass mich die britische Musikszene der späten 80er und frühen 90er musikalisch durchaus (mit)geprägt hat, ist kein größeres Geheimnis. Von daher stehe ich auch den Madchester-Klängen aufgeschlossen gegenüber – und freue mich insbesondere dann, wenn es einer Band gelingt, das Ganze dann frisch und modern (statt einfach nur retro) klingen zu lassen. HAARM aus Liverpool schafft dies ganz wunderbar mit der neuen Single. (Danke an Nico für den Tipp!)


Cigarettes After Sex «K.» – aus Brooklyn stammt diese Band, die gekonnt Dreampop mit Indiegitarren vermischt und auf der neuen Single ganz besonders melancholisch und atmopshärisch klingt. Klasse.

Keiandra, Jessica Rotter



Keiandra «Milk tooth» – ich hatte Euch die junge Sängerin aus Newcastle ja bereits vor einigen Monaten mit ihrer letzten EP vorgestellt. Schon damals gefiel mir ihr leicht mystisch-melancholischer IndieFolk, denn natürlich liegt man bei mir mit atmosphärischen Gitarren grundsätzlich richtig. Nun gibt es eine neue Single, die im Grunde da nahtlos fortsetzt, wo sie im Frühjahr aufhörte.



Jessica Rotter «Flowers in my head» – und wo ich schon mal bei schönen Frauenstimmen bin, kann ich Euch diesen hübschen Song der amerikanischen Sängerin aus Los Angeles gleich noch mit auf den Weg geben. Mal ein kleines Herbstmusik-Double bei Coast Is Clear.

Tears Run Rings, Ofelia K


Tears Run Rings «Belly up» – es gab mal eine Zeit, sie ist erst einige Jahre her, da nahmen Shoegazebands in meinem Blog und auch meinen Hörgewohnheiten einen besonders prominenten Platz ein. Und zu dieser Zeit, so von Anfang der 2000er bis vielleicht zu Beginn der 2010er Jahre, erschienen sehr interessante und auch abwechslungsreiche Alben des Genres. Eine der Bands, die zuletzt 2010 von sich reden machte, waren Tears Run Rings aus den USA. Ihr damaliges Album «Distance» war hoch bei mir platziert und oft gehört. Dann wurde es lange Zeit still um die Jungs. Doch nun sind sie wieder da, mit einer neuen Single, die wirklich sehr gelungen ist. Mal hören, wie dann das Album wird, das demnächst erscheinen soll. (Danke an Nicorola für den Hinweis.)



Ofelia K «Another world» – die Sängerin stammt aus Los Angeles (seit diversen Jahren nun einer der „Hotspots“ der US-Musikszene) und spielt leicht sonderbaren Indie-Folk, also Gitarrenmusik mit Atmosphäre, Pop-Appeal und wunderbarem Gesang.

Katie Kim, Sundayman


Katie Kim «Salt» – es ist kein Geheimnis, dass ich dunkle oder gar angedüsterte Musik sehr schätze, zumal wenn sie von einer Frauenstimme begleitet wird. Und so ist es auch keine große Überraschung, dass ich sehr erfreutwar, als ich neulich auf die irische Sängerin Katie Kim aufmerksam wurde. Ihre Songs laufen unter dem Etikett „Slowcore“, und das passt auf die reichlich unfröhlichen Klänge sehr gut. Wem also Lana Del Rey zu sehr nach flotter Partymusik klingt, der sollte mal ein Ohr auf das soeben erschienene neue Album «Salt» werfen. Sehr geeignet für die dunkle Jahreszeit.


Sundayman «Alive» – hinter diesem Pseudonym verbirgt sich ein griechisches Projekt, das auf dem neuen Album «Scene missing» sehr schöne, 80er inspirierte Elektromusik bietet.

J Churcher, Desperate Journalist, Giirls


J Churcher «Finding Roxanne» – ein Lied, dessen Beginn an New Order bzw. Joy Division erinnert, kann ja schon mal so schlecht nicht sein. Die neue Single des Londoner Sängers stammt vom aktuellen Album «Borderland state» und besticht durch eine angenehm melancholische Atmosphäre und eine zart schmelzende Stimme, die bestens zu diesem treibenden DreamPop passt.


Desperate Journalist «Hollow» – diese britische Band hatte mich ja vor einigen Jahren sofort mit ihren ersten Songs überzeugt – eine gelungene Mischung aus Schrammelgitarren, Melodien und PostPunk-Attitüde machten auch ihr Debütalbum zu einer runden Sache. Nun ist das Quartett wieder da, mit einem neuen Clip und einem wieder einmal sehr tollen Song.



Giirls «Ride» – mit Krautrock-Liedern kann man bei mir ja selten etwas verkehrt machen :-), und so begeistert mich auch der neue Track des französischen Projekts.


Box and the Twins, Flora Cash, Tiger Mountain


Box and the Twins «Pale blue dot» – schon nach wenigen Takten des aktuellen Videos des Kölner Trios ist klar, dass das Musik ist, die mir sehr gefällt – eine wunderbare Mischung aus Wave- und Dreampop-/Shoegazeklängen, der Winterzeit angemessen dunkel und atmosphärisch. Letzte Woche ist das dazugehörige Debütalbum «Everywhere I go is silence» erschienen, das ich Euch wirklich nur wärmstens empfehlen kann, denn es ist durchgängig richtig klasse und ein heißer Kandidat für meine 2016er Top 20.



Flora Cash «Sadness is taking over» – passend zum Tag nach der US-Wahl veröffentlichte das schwedisch-amerikanische Duo diesen tollen, traurigen Song...



Tiger Mountain «My heart is a war» – von diesem neuen US-Trio existieren mittlerweile 2 EPs voll mit schön pluckernden Elektrosounds. (Und, ja, heutzutage Bands noch Namen zu geben, die irgendwas mit "Tiger" enthalten, ist schon etwas blöd; man kann sie mittlerweile kaum noch auseinander halten...)

The Sounds, Jordan Burchel, Eugenia


The Sounds «Thrill» – es ist schon eine Weile her, dass es zuletzt ein Lebenszeichen von Maja Ivarsson und ihren Mannen von The Sounds gab. Und, wenn ich ehrlich sein soll, das letzte Album, «Weekend», war jetzt auch nicht gerade der Bringer. Dabei gehört das Quintett definitiv zu meinen Lieblings-Schweden-Acts. Nun gibt es aber wieder einen neuen Song zu vermelden, und «Thrill» kehrt ein wenig zu den gitarrenlastigeren anfängen zurück, was The Sounds sehr gut bekommt.


Jordan Burchel «Why they call blue (ft. Sam Moss)» – dem Sänger aus dem US-Staat Florida wird von seiner Promofirma eine gewisse klangliche Nähe zu The War on Drugs zugeschrieben, und wenn man sich seinen neuen Song anhört, möchte ich dem gar nicht mal zu vehement widersprechen. Schöne atmosphärische Gitarrenmusik.



Eugenia «Vildt + sødt» – und gleich nochmal Atmosphäre, diesmal von einem jungen dänischen Duo, das im TripHop verortet ist. (Danke an guteshoerenistwichtig für den Tipp!)